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Anna V. Greko

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dies und das

Orte,
Zustände,
Erlerntes

Kurze Zeit, geburtshalber, in den mittleren Fifties in Ferrara verbracht, mit einer frühen Kenntnis des spontanen, aber unerwünschten Gebrauchs von Fingerfarben im öffentlichen Raum.

Weitgehend kindlich neugierig und pubertär und dann schulmäßig gelehrig, war der erste Aufenthalt in München: kleiner Nebenverdienst bei Altersgenossen mit präzise kopierten sinnlichen Zeichnungen. Gutgemeinte Pädagogik versuchte diese aufkeimende Kreativität in Aquarellmalerei (Blumen, Bienen... ) zu kanalisieren. Später gymnasiale Anerkennung als dilettantische Bühnenmalerin für das Schulspiel. Aus Versehen das Abi geschafft.

Umzug nach Down Under. Eine trockene, aufgetragene Kunst-Lern-Produktion mit hohem Verbrauch an Material bildete die Ausbildung der North Adelaide School of Art und anderen Kunstakademien: Erlernen des Gipsknetens, Farbenstampfens und Pinselquälens.

Darauf folgte eine zen-schöpferisch-erkenntnismäßige Rast im Hosen-ij Zen, Kyoto, sowie als erduldete Gastschülerin in der Städtischen Kunsthochschule Kyoto. Neben dem Erlernen der richtigen Tusch-Pinsel-Haltung, eingeschlafene Beine beim Zen erduldet, Koans zerbissen und das Selbst auf ein menschliches Maß gestutzt. Spontan in Tusche erstellte Werke vom Zenmeister als Reine Leere eingestuft. Sprachlich gescheitert.

Zurück in Down Under zur Vervollkommnung der Selbständigkeit und Sinnlichkeit Koch- und Lebenskunst erlernt, sowie die musikalische Seite anklingen lassen bei einer Amateurformation mit Namen Checkers Inn House Rockers. Spärlicher aber doch lebenserhaltender Erfolg im malerisch-künstlerischen Bereich.

Bruchlandung im außerkünstlerischen menschlichen Bereich durch- und überlebt und nach München zurückgeflüchtet. Zeiten der Nacht. Zermürbende und unproduktive Situation führte zu weiterem Umzug.
Weiterhin depressive unschöpferische Phase, Probleme in Hamburg an Therapeutin übertragen. Seelisch befreit, Rückbesinnung auf Wesentliches wie auch Eigenständiges in der eigenen Lebensführung. Freiheitshalber und undercover wieder in München angelangt: zusammenfassende Abwendung vom Gewohnten, Erhofften. Selbstständiger ruhiger Neuanfang und seitdem anhaltende, suchende Phase im Bereich der Malerei auf erlernter zen-ruhiger und wissbegieriger Grundlage. Die das Leben begleitende eigene Fotografie neben der Malerei für spezial-Aufträge genutzt.

Nach weiterer langjähriger Auszeit in Northumberland nun südlich von München lebend, sanft satelittenähnlich familär eingebunden, im Berich Portraitmalerei und anderer Aufträge tätig. Inzwischen in die Rente enlassen und damit erstmalig mit sicherem Kleinst-Einkommen ausgestattet.