Magrasku

Kunst ab 1840
Kunst 1865 - 1886

Impressionismus
Ausstellungen

Sechste
Ausstellung
1881

Kunst ab 1865
Vor der ersten Ausstellung
1. Ausstellung
Exkurs
2. Ausstellung
3. Ausstellung
4. Ausstellung
5. Ausstellung
6. Ausstellung
7. Ausstellung
Exkurs
8. Ausstellung
Resümee

.

Die sechste Impressionisten Ausstellung 1881
"6me Exposition de Peinture"

2. April bis 1. Mai 1881
Paris, Boulevard des Capucines 35 (Hinterhaus)
170 Werke im Katalog - 13 Künstler

.

Hatte die fünfte Ausstellung schon zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den Künstlern geführt, schon allein über die Bezeichnungen "Impressionist" oder "Unabhängig" für den Titel der Veranstaltung, gab es auch diesmal wieder viel Streit über die Teilnehmer. So waren von den bekannten impressionistischen Malern nur noch drei geblieben, die sich über all die Jahre mit Leib und Seele für die Ausstellungen einsetzten und sie organisierten: Berthe Morisot, Camille Pissarro und Gustave Caillebotte.

Doch auch zwischen ihnen gab es Meinungsunterschiede, als sie die sechste Ausstellung planten. In einem erhaltenen Brief an Pissarro erklärte Caillebotte seinen Standpunkt. Er war sehr verärgert, wie Degas seine Freunde in die Ausstellungen brachte, die nach Ansicht aller jedoch keine Impressionisten waren, wie Raffaëlli, Rouart, Tillot, Vidal oder Zandomeneghi u.a.. So schlug er vor, nur diejenigen für eine neue Ausstellung zu gewinnen, die wirkliches Interesse am Impressionismus hätten. Er legte Pissarro in einem Brief vom 24. Januar 1881 folgende Liste vor: "Sie (Pissarro), Monet, Renoir, Sisley, Mme Morisot, Mlle Cassatt, Cézanne, Guillaumin; wenn Sie wollen Gauguin... und ich. Das wären alle, da Degas eine solche Veranstaltung ablehnen wird." Er setzte noch hinzu: "Degas stiftete Uneinigkeit unter uns. Es ist ein Jammer, dass er einen so unerfreulichen Charakter hat.... Wenn Degas mitmachen will soll er kommen, aber ohne die Leute seiner Gefolgschaft."

Pissarro konnte und wollte Degas nicht verärgern und schrieb zurück: "Er (Degas) ist ein schrecklicher Mensch, aber aufrichtig und anständig!" Pissarro war eben Degas verpflichtet, weil in schweren finanziellen Zeiten hatte er ihm sehr geholfen.

Auch wenn die Voraussetzungen schwierig waren, kam dann doch eine Ausstellung zustande, in einem Hinterhof-Haus am Boulevard de Capucines, im Vorderhaus war das Atelier Nadar. Caillebotte hatte nach dem ablehnende Brief durch Pissarro entschieden selbst nicht teilzunehmen. So verblieben von den bekannten impressionistischen Malern nurmehr: Mary Cassatt, Edgar Degas, Paul Gauguin, Berthe Morisot und Camille Pissarro. Es waren also, bis auf Pissarro, nur diejenigen verblieben, die finanziell immer schon gut situiert waren.
Insgesamt haben 13 Künstler ihre Werke gezeigt. Allerdings war der Beitrag von Degas, um den der Streit ja ging, recht kümmerlich, allerdings hatte er die Organisation übernommen. Auch Berthe Morisot hat nur wenige Bilder beigesteuert. Pissarro zeigte mit 28 Bildern am meisten.
Emile Zola schrieb darauf in der Zeitung, dass die Gruppe der Impressionisten nicht mehr existiere.

Es nahmen an der Ausstellung laut Katalog teil: Mary Cassatt, Edgar Degas, Jean-Louis Forain, Paul Gauguin, Jean Baptiste Guillaumin, Berte Morisot, Camille Pissarro, Jean-François Raffaëlli, Henri Rouart, Charles Tillot, Eugène Vidal, Victor Vignon, Frederico Zandomeneghi.

.

Beispiele aus der sechsten Ausstellung 1881 der Impressionisten

Die im Katalog von 1881 angegebenen Nummern werden im Folgenden dem Bildtitel vorangestellt. Die Bildertitel entsprechen denjenigen im Katalog zur Ausstellung.

.

Edgar Degas

Die Figur der Tänzerin war Degas einziger wichtiger künstlerischer Beitrag zu dieser Ausstellung. Allerdings nicht als Guss, sondern als Wachsmodell mit Tüllrock und Haarschleife. Das was man heute in einigen Museuen bewundern kann, ist ein Bronze-Abguss, der erst nach dem Tode von Degas hergestellt wurde.

Zunächst zwei Zeichnungen dazu, Degas hatte sich wie immer sehr sorgfältig mit dem Thema auseinander gesetzt (Diese Vorzeichnungen waren nicht in der Ausstellung 1881 zu sehen, nur die Figur selbst):

Die Originalfigur wird heute in der National Gallery of Art, Washington DC aufbewahrt und gezeigt:

.

Nr. 12 - Petite danseuse de quatorze ans (statuette de cire)
Höhe 99 cm - pigmentiertes Bienenwachs, Ton, Metallarmatur, Seil, Pinsel, menschliches Haar, Seiden- und Leinenband, Baumwoll-Faille-Mieder, Baumwoll- und Seiden-Tutu, Leinenschuhe, auf Holzsockel
National Gallery of Art, Washington DC

.

Es war die einzige Skulptur, die Degas jemals ausstellte. Die Skulptur wurde auch sehr kritisch gesehen, als sie in der Ausstellung zum ersten Mal zu sehen war. Die Kritiker protestierten fast einhellig, dass sie hässlich sei, mussten aber den erstaunlichen Realismus des Werkes ebenso wie seinen revolutionären Charakter anerkennen. Der Schriftsteller Joris-Karl Huysmans fand für die Skulptur folgende Worte:„… alle Ideen des Publikums über Bildhauerei, über diese kalten, leblosen, weißen Erscheinungen, über diese denkwürdigen, seit Jahrhunderten wiederholten schablonenmäßigen Werke werden umgestürzt. Tatsache ist, dass Monsieur Degas die Traditionen der Bildhauerkunst umgestoßen hat…."(J.-R. Huysmans - L'Exposition des indépendants en 1881" in L'art moderne) Dagegen fragte der Kritiker Paul Mantz in der Zeitung "le Temps": „…warum eine solche Figur, deren Stirn und Lippen einen so bösartigen Ausdruck haben, überhaupt ausgestellt wird.“ (Paul Mantz: "Exposition des œvres des artistes indépendants in "Le Temps" am 23. April 1881)

Ansonsten lieferte Degas nur ein paar Zeichnungen, weil er von dem Streit zwischen Caillebotte und Pissarro erfahren hatte und meinte, sich zurückhalten zu müssen.

.

Nr. 17 - Physignomie de criminel
1881 - 64 x 76 cm - Pastel auf Paier
Privatsammlung

.

Mary Cassatt

Mit Degas verband Mary Cassatt eine bewundernde Freundschaft, in der es infolge der Natur des Malers oft zu Brüchen kam. Umgekehrt bewunderte auch Degas die amerikanische Malerin, die doch so ganz »Dame« war. Er malte sie mehrmals, benutzte sie als Modell für seine Hutmacherinnenserie und verewigte sie in den schönen Zeichnungen »Mary Cassatt im Louvre«.
Sie selbst rechnete sich nicht zu den Impressionisten, mit denen sie zusammen ausstellte. Dennoch ist der Einfluss von Renoir und Degas durchaus in den Bildern zu sehen. Sie übersetzte den Stil der beiden Maler ins weibliche. Seitdem sie Manet, Renoir und Degas folgte, konzentrierte sie sich fast ausschließlich auf Porträts. Vom Künstlergetriebe ihrer Impressionisten-Kollegen hielt sie sich jedoch fern. In ihrer Wohnung war sie für Staatsmänner, Dichter und berühmte Künstler eine souveräne Gastgeberin.

.

Nr. 3 - L'Automne
1880 - 93 x 66 cm - Öl auf Leinwand
Musée des Beaux Arts de la Ville de Paris, Petit-Palais

.

Nr. 4 - Le Thé
Ca. 1880/81 - 92 x 65 cm - Öl auf Leinwand
Metropolitan Museum of Art, New York >

.

Nr. 2 - Le jardin
1880 - 66 x 92 cm - Öl auf Leinwand
Metropolitan Museum of Art, New York >

.

Nr. 8 - Mère et enfant
1880 - 42 x 61 cm - Pastell auf braunem Papier
Privatsammlung

.

Nr. 1 - La Lecture
1880 - 58 x 100 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Paul Gauguin

Ein Kritiker, der bis zur Ausstellung 1881 mit den Impressionisten wenig anfangen konnte, Joris Karl Huysmans, schrieb in einer Zeitung zu 6. Ausstellung: "die neue, lang gesuchte Formel ist ganz verwirklicht...". Der Impressionismus habe sich von der Aphasie abgewandt und sei durch ein Wunder verständlich geworden. Die Statuette von Degas empfand er als "den einzigen wirklich modernen Versuch, den ich in Plastik kenne,..." (J.-R. Huysmans - L'Exposition des indépendants en 1881" in L'art moderne)
Auch über Paul Gauguin war er des Lobes voll. Einen Akt beschrieb er ausführlich:

.

Nr. 36 - Étude de Nu
1880 - 111 x 79 cm - Öl auf Leinwand
Ny Carslberg Glyptothek, Kopenhagen >

.

"Hier ist ein Mädchen unserer Tage, ein Mädchen, das nicht für das Publikum posiert, das, weder unzüchtig noch geziert, schlicht mit dem Ausbessern seiner Kleidung beschäftigt ist ... Die nackte Frau! Wer hat sie, wie sie ist, herrlich und echt, ungekünstelt, ohne Verfälschung ihrer Gesichtszüge und Körper, gemalt?" (J.-K. Huysmans "L'Expositionde indépendants en 1881" in L'Art moderne) Die Leistung von Gauguin ist da wohl von Huysmans ein wenig übertrieben, wenn man die mit der von Degas oder Renoir vergleicht.

Insgesamt war aber eine Art Trendwende erkennbar in der Beurteilung der impressionistischen Malerei durch Presse und Öffentlichkeit. Im offiziellen Salon waren Manet und Renoir inzwischen anerkannt und es gab dort schon einige Maler, die sich an der impressionistischen Art zu malen, anfingen zu orientieren.

.

Nr. 34 - Sur une Chaise
1880 - 47 x 31 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Nr. 31 - Le terrain de ma propriétaire
1880 - 81 x 116 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Nr. 38 - La Chanteuse Médaillon (Sculpture)
1880 - 54 x 51 x 13 cm - Mahagony-Holz und Gips
Ny Carlsberg Glyptothek, Copenhagen >

.

Armand Guillaumin

Guillaumin hatte schon an vorhergehenden Ausstellungen der Impressionisten teilgenommen. Auch wenn er nicht so bekannt ist, kann man ihn als einen Maler dieser Kunstrichtung bezeichnen. Die Ausbildung war zunächst autodidaktisch, da er seinen Lebensunterhalt bei der Eisenbahngesellschaft oder einem Straßenbauamt erarbeiten musste. An der Akademie Suisse begegnete er Cézanne und Pissarro, mit denen er lebenslang befreundet blieb. Guillaumin malte hauptsächlich Landschaften.

.

Nr. 43 - Quai Sully
um 1878 - 59 x 71 cm - Öl auf Leinwand
Petit Palais, Musée d'Art Moderne, Genf

.

Berthe Morisot

Die Besonderheit Berthe Morisots bestand darin, ihre Malerei gelebt und ihr Leben gemalt zu haben, als wäre für sie die Wechselbeziehung zwischen Beobachtung und Handlung, zwischen Schöpferwille und Licht eine natürliche und notwendige Funktion gewesen, die engstens mit ihrem Lebensplan zusammenhing. Wie wir einen Gedanken aufgreifen und wieder fallen lassen, so griff sie zum Pinsel und legte ihn wieder nieder. (Paul Valery)

Sie soll willensstark und selbstkritisch gewesen sein. Um als Künstlerin bestehen zu können, musste sie sich gegen Vorurteile der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts behaupten. Dank ihrer Herkunft aus gutbürgerlichem Haus, war sie materiell abgesichert. Es war deshalb etwas einfacher für sie, ein umfangreiches Werk zu schaffen.
Ihre Motive beschränkten sich auf Porträts und Landschaften ihrer Umgebung. Mit zarter Farbpalette hielt sie alle Nuancen fest. Durch das Vorbild ihrer Freunde Édouard Manet, Pierre-Auguste Renoir und Claude Monet änderten sich Farben und Pinselstrich im Laufe der Jahre, wobei sie aber immer ihren sehr eigenen Stil in ihre Arbeit einfließen ließ.
Zur Ausstellung 1881 reichte sie nur sehr wenige Werke ein.

.

Nr. 57 - Nourrice et bébé
1879/80 - 50 x 61 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Nr. 56 - Etude en plein air
ca 1880 - 92 x 73 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Camille Pissarro

Etwa um 1880/1881 ändert Camille Pissarro seinen Malstil. Er studiert intensiv wieder die Farbenlehre und arbeitet nun mit reinen unvermischten Komplementärfarben. Auch einen immer kürzeren Pinselstrich setzt er ein, um eine Vermischung der reinen Farben zu einer Gesamtharmonie beim Betrachter zu erreichen. Inhaltlich beschreibt er unpathetisch das bäuerliche Leben. Die Bäuerinnen mit ihren Hauben und langen Kleidern weisen darauf hin, dass er seine Lehrmeister Courbet und Millet, nie in seiner Arbeit vergessen hat.

Théodore Duret schrieb, Pissarros Impressionismus entbehre jeglicher Vergänglichkeit: „...seine Naturbeschreibungen zeichnen sich durch ihre Vereinfachung aus, bei der jedoch auch der Aspekt der Beständigkeit zum Ausdruck kommt. (...) Pissarros Gemälde vermitteln im höchsten Maße den Eindruck von Weitläufigkeit und Einsamkeit, es geht eine gewisse Melancholie von ihnen aus”.

.

Nr. 63 - La sente du choux en mars
1878 - 57 x 92 cm - Öl auf Leinwand
Musée de la Chartreuse, Douai >

.

Nr. 68 - Chaumières au Val Hermé
1880 - 59 x 72 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Nr. 78 - Fendeur du bois
1880 - 32 x 21 cm - Gouache auf Papier
Privatsammlung

.

Nr. 86 - La foire de la Saint-Martin, Pontoise
1881 - 46 x 31 cm - Tempera auf Papier
Privatsammlung

.

Nr. 88 - La ravoudeuse
1881 - 32 x 25 cm - Gouache auf Papier
Privatsammlung

.

Nr. 90 - Boulevard Rochechouart
1880 - 60 x 75 cm - Pastell auf Papier
Privatsammlung

.

Hier noch Beispiele von Jean-François Raffaëlli und Frederico Zandomeneghi, deren Teilnahme u.a. zum Streit zwischen den Impressionisten geführt hatte und unter anderem Caillebotte veranlasste an dieser Ausstellung nicht teilzunehmen.

.

Jean-Francois Raffaëlli - Nr. 91 - Les déclassées
1881 - 110 x 110 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Frederico Zandomeneghi - Nr. 166 - La Place d'Anvers
1880 - 100 x 133 cm - Öl auf Leinwand
Galleria d'art moderna Ricci Oddi, Piacenza

.

---------------------------

.

Zum Abschluss des Berichtes über die sechste Ausstellung noch ein Blick auf diejenigen Impressionisten, die dort nicht vertreten waren, mit Bildern aus den Jahren 1880/81.

.

Marie Bracquemond

Sur la terasse à Sèvres
1880 - 88 x 115 cm - Öl auf Leinwand
Musée du Petit Palais, Geneve

.

Le Goûter
1880 - 81 x 61 cm - Öl auf Leinwand
Musée des Beaux-Arts de la Ville de Paris

.

Gustave Caillebotte

La leçon de piano
1881 - 81 x 65 cm - Öl auf Leinwand
Musée Marmottan Monet >

.

Chemin montant
18881 - 100 x 125 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Boulevard Haussmann, effet de neige
1880/81 - 65 x 82 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Paul Cézanne

Nature morte avec fruits
1879/80 - 46 x 55 cm - Öl auf Leinwand
Museum of Modern Art , New York >

.

Moulin sur la Couleuvre à Pontoise
1881 - 54 x 73 cm - Öl auf Leinwand
Alte Nationalgalerie Berlin >

.

Claude Monet

Sentier à travers les coquelicots, île St Martin, Vétheuil
1880 - 80 x 60 cm - Öl auf Leinwand
Metropolitan Museum of Art, New-York >

.

Vase de fleurs
1881 - 100 x 82 cm - Öl auf leinwand
The Courtauld Gallery, London

.

Le dégel à Vetheuil
1881 - 60 x 100 cm - Öl auf Leinwand
Museo National Thyssen-Bornemisza, Madrid >

.

Auguste Renoir

Deux filles en noir
1881 - 80 x 65 cm - Öl auf Leinwand
Puschkin-Museum, Moskau >

.

Jeun fille avec un éventail
ca 1881 - 65 x 54 cm - Öl auf Leinwand
Sterling and Francine Clark Art Institute >

.

La piazza St. Marco à Venise
1881 - 65 x 81 cm - Öl auf Leinwand
Minneapolis Institute of Arts >

.

Stilleben mit Früchten
1881 - 51 x 65 cm cm - ÖL auf Leinwand
Art Institute of Chicago >

.

Alfred Sisley

Chemin de Veneux
1880 - 50 x 73 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Saint Mammes le matin
1881 - 50 x 73 cm - Öl auf Leinwand
Museum of Fine Arts, Boston >

.

Édouard Manet

Le printemps
1881 - 74 x 51 cm - Öl auf Leinwand
J. Paul Getty Museum, Los Angeles >

.

Mon jardin
1881 - 65 x 81 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

.

Un bar aux Folies-Bergère
1881/82 - 96 x 130 cm - Öl auf Leinwnd
Courtauld Institute of Art, London >

.