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Kunst ab 1840
Kunst 1865 - 1886

Impressionismus
Ausstellungen

Resumee
und Ausblick

Kunst ab 1865
Vor der ersten Ausstellung
1. Ausstellung
Exkurs
2. Ausstellung
3. Ausstellung
4. Ausstellung
5. Ausstellung
6. Ausstellung
7. Ausstellung
Exkurs
8. Ausstellung
Resümee

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Resumee nach der Ausstellung 1886

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An der achten Ausstellung hatten nach den Auseinandersetzungen einige der Maler nicht teilgenommen: Caillebotte, Cézanne, Monet, Renoir und Sisley. Sie versuchten anderweitig unter zu kommen, so bei dem Galeristen Georges Petit, einem Konkurenten zu Paul Durand-Ruel. Renoir hatte zu einer Ausstellung der belgischen Gruppe "Le Vingt" einige Bilder beigesteuert. Von ihrem langjährigen Förderer Durand-Ruel waren einige der Maler enttäuscht, da sie den Eindruck hatten, über ihn könne man nichts mehr verkaufen.
Durand-Ruel kam erst nach der achten Ausstellung aus Amerika wieder zurück und konnte zwar berichten Erfolg gehabt zu haben, jedoch wären die Kosten sehr hoch gewesen. Das war eine zweischneidige Nachricht für die Maler, doch muss man in Hinblick auf die weitere Zukunft sagen, dass der Impressionismus in Amerika nun Fuß gefasst hatte durch die Anstrengunen von Durand-Ruel und sehr erfolgreich wurde. Sicher auch durch die ständige Werbung der Amerikanerin Mary Cassatt.

Cézanne kam im Jahr 1886 ebenfalls langsam zur Ruhe. Mit Einwilligung der Eltern heiratete er endlich Hortense Fiquet. Als sein Vater sechs Monate später starb, hinterließ er Cézanne ein erhebliches Vermögen, welches ihm alle Sorgen nahm. Allerdings zog er sich allein auf das Landhaus "Jas de Bouffan" zurück (seine Frau und sein Sohn lebten abwechselnd in Marseille oder Paris). Von seinen alten Freunden waren nur noch Pissarro, Renoir, Chocquet und Père Tanguy übrig geblieben, doch viel Kontakt hatte Cézanne auch mit ihnen nicht mehr. Auch er nahm an einer Ausstellung von Les Vingt in Brüssel im Jahr 1890 teil.

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Hortense (Madame Cézanne au jardin)
1891 - 92 x 73 cm - Öl auf Leinwand
Metropolitan Museum of Art, New York >

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Ein Versuch für eine neunte Ausstellung wird nicht mehr unternommen. Die Künstler hatten sich zu weit von einander entfernt, waren teilweise heftig zerstritten. Vincent van Gogh, der zu dieser Zeit einige der Malere kennenlernte, fasste die Situation folgendermaßen zusammen, als er in einm Brief an Émile Bernard im Jahr 1888 von "unheilvollen Streitereien" sprach, "die sich gegenseitig mit einem Eifer, der eines edleren und besseren Zweckes wert wäre, an die Kehle springen." Trotz diese Aussage wird er immer in Bewunderung für die Gruppe der Impressionisten bleiben und so schreibt er später ebenfalls an Bernard, auch wenn alle Gemeinsamkeit bei den Impresionisten verloren war: "Mehr und mehr scheint es mir, dass die Bilder, welche die heutige Malerei als solche gültig vertreten sollen, die Kraft eines Einzelnen überfordern; sie müssen deshalb wahrscheinlich von Gruppen geschaffen werden, die sich zur Ausführung einer gemeinsamen Idee zusammenschließen."

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Beispiele der Maler, die zur achten Ausstellung nichts beigesteuert hatten und die von nun an eigene Wege einschlugen, aus den Jahren um 1888 :

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Gustave Caillebotte
1848 - 1894

Schon 1880 zog sich Caillebotte auf seinen Landsitz in Petit Gennevilliers zurück. Er wurde Bootsbauer, gründete dafür eine eigene Firma. Als Caillebotte 1894 nur fünfundvierzigjährig an den Folgen eines Schlaganfalls starb, war er ein anerkannter, wenngleich nicht unumstrittener Maler. Er hinterließ neben eigenen Werken eine große Sammlung von Bildern der Impressionisten, die dem Staat vermacht wurden, der aber nur die Hälfte akzeptierte.

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Les roses, jardin du Petit Gennevilliers
1886 - 89 x 116 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

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Tournesols en bord de Seine
1885 - 90 x 71 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

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Le pont d'Argenteuil, et La Seine
ca 1884 - 63 x 81 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

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Paul Cézanne
1839 - 1906

Nach dem Tod seines Vaters war er seine Geldsorgen los. „Mein Vater war ein genialer Mann“, sagte er rückblickend, „er hinterließ mir ein Einkommen von 25.000 Francs.“ Er stellte bei Gruppenausstellungen von "Le Vingt" in Belgien 1890 aus und im Novemebr 1895 konnte er seine erste Einzelausstellung mit 50 Werken präsentieren bei Ambrosie Vollard in Paris. Die Preise für seine Gemälde stiegen nun rasch an. Auch Museen kauften nun Werke. Der Malstil wird kompakter, entstehen aus der Farbe, weniger aus der Zeichnung. Er spielt mit geometrischen Formen, reduziert das Dargestellte. Die Proportionen werden unrealistischer. Es geht um das Zusammenspiel von Formen und Farben. Eine Art der Abstraktion, dessen Betrachtung später zum Kubismus von Picasso u.a. führen wird.

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Baie de Marseille
ca 1885 - 80 x 99 cm - Öl auf Leinwand
Art Institute of Chicago >

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La montagne Saint Victoire
1892 - 73 x 92 cm - Öl auf Leinwand
Barnes Collection, Philadelphia >

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Knabe mit der roten Weste
1888/90 - 79 x 64 cm - Öl auf Leinwand
Sammlung E. G. Bührle
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La vase bleu
1889 - 61 x 50 cm - Öl auf Leinwand
Musée d'Orsay, Paris >

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Claude Monet
1840 - 1926

Claude Monet verbrachte die Jahre nach 1886 zunächst meist in der Bretagne, dann im Süden Frankreichs. Das Haus in Giverny erwarb er 1890, nachdem er dort schon sieben Jahre immer wieder wohnte. Die nun eintretenden regelmäßigen Verkäufe seiner Bilder machten ihn unbhängiger und so steckte er viel Geld in den Ausbau seines Hauses samt Atelier und den heute berühmten Garten. 1891 legalisierte Monet die Beziehung zu Alice Hoschedé. Monet wird dann einige Reisen unternehmen, ein weiteres größeres Atelier in Giverny bauen für seine Seerosenbilder. Bis zu seinem Lebensende behielt er den impressionistischen Stil bei. Monet malte die Natur, wie er sie erlebte, keine genaue Wirklichkeit. Er versuchte Stimmungen einzufangen, den Eindruck, den die Natur bei ihm auslöst. Auch Monet wird wegen eines lebenslangen Augenleidens (grauer Star) die Malerei im Alter einschränken.

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Femme à l'ombrelle
1886 - 131 x 88 cm - Öl auf Leinwand
Musée d'Orsay >

Dieses Motiv hat Monet schon 10 Jahre zuvor gemalt mit Camille Monet

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Printemps
1886 - 65 x 81 cm - Öl auf Leinwand
The Fitzwilliam Museum, Cambridge >

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Sur le bateau
1887 - 145 x 133 cm - Öl auf Leinwand
National Museum of Western Art
Kokuritsu seiy bijutsukan, Tokio >

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Effet de la lumière du soleil sous les peupliers
1887 - 74 x 93 cm - Öl auf Leinwand
Staatsgalerie Stuttgart >

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Auguste Renoir
1841 - 1919

Auguste Renoir hatte seine schöpferische Krise (wie er es selbst sah) zum Zeitpunkt der achten Ausstellung noch nicht beendet. Sein künstlerisches Interesse galt nun der Form und der Konturenmalerei. Diese Zeit wird als die "trockene Periode" benannt. Renoir selbst sah sich zu dieser Zeit mehr als Handwerker. Nach einem Aufenthalt bei Paul Cézanne in der Aix-en-Provence löste sich Renoir wieder von den strengen Formen und fand zu seinem eigenen freien Stil zurück. Er lebt nun an der Côte d'Azur. Eine chronische Arthritis behindert ihn immer mehr in seiner Arbeit, er malt jedoch bis ans Ende seines Lebens weiter.

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Les parapluies
1880/86 - 180 x 115 cm - Öl auf Leinwand
Hugh Lane Gallery, Dublin >

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Aline et Pierre
1886 - 79 x 64 cm - Pastell
The Cleveland Museum of Art >

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Au jardin
1885 - 170 x 112 cm - Öl auf Leinwand
Hermitage Museum, St. Petersburg >

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Les filles de Catulle Mendes
1888 - 162 x 130 cm - Öl auf Leinwand
The Metropolitan Museum of Art, New York >

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Alfred Sisley
1839 - 1899

Zu Lebzeiten war Alfred Sisley kein großer Erfolg beschieden, er war aber sehr konsequent, den impressionistischen Stil beizubehalten. Mit der Erfolglosigkeit war auch eine schwierige finanzielle Situation verbunden, die ihn in ärmliche Verhältnisse trieb. Erst nach seinem Tod wurde die Öffentlichkeit auf die außerordentliche Farbharmonie und Bildkraft in seiner Malkunst aufmerksam.
Ein Kehlkopfkrebs an dem er ab 1895 litt, führt schließlich zu seinem Tod im Jahr 1899

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Chantier à Saint Mammes
ca 1886 - 39 x 56 cm - Öl auf Leinwand
Kelvingrove Art Gallery and Museum, Glasgow

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La Passerelle - Chemin de halage du Canal de Loing
1886 - 49 x 65 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

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Auch die Teilnehmer der achten Ausstellung
werden nun jeder für sich einen Weg suchen.

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Marie Bracquemond
1840 - 1916

La dame à l'eventail
(Selbstportrait in einem spanischen Kostüm)
ca. 1880 - 27 x 29 cm - Radierung auf goldenem Japanpapier

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Mary Bracquemond wird die Malerei allerdings ab etwa 1893 fast gänzlich einstellen, die ständigen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann hatten sie zermürbt.

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Pierre peignant des fleurs
1887 - 56 x 46 cm - Öl auf Leinwand
Privatbesitz

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Mary Cassatt
1844 -1926

Mary Cassatt wandte in den 1880er Jahren neben der Malerei sich der Grafik zu. Tatsätzlich indentifizierte sie sich nichr mehr mit irgendeiner Kunstrichtung. Nachdem sie 1890 in Paris japanische Farbholzschnitte gesehen hatte, versuchte sie sich mit Erfolg auch auf dem Gebiet der farbigen Druckgraphik. Durand-Ruel zeigte diese und viele weitere Werke 1893 in seiner Galerie. Sie erwarb das Schloss Beaufresne an der Oise, welches neben ihrem Pariser Atelier zu einem Zentrum der Kunstbegegnung wurde. Ab 1914 wird sie so schlecht sehen, dass sie die Malrei einstellt.

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Mother with Child
1890 - 89 x 63 cm - Öl auf Leinwand
Wichita Art Museum >

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Young Woman Sewing
1886 - 61 x 50 cm - Öl auf Leinwand
Art Institute of Chicago >

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The Coifure
1890/91 - 43 x 33 cm - Farbaquatinta mit Kaltnadel auf Büttenpapier

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The fitting
1890/91 - 47 x 31 cm - Farbaquatinta mit Kaltnadel auf Büttenpapier

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Edgar Degas
1834 - 1917

Edgar Degas, der viel zu der Organisation der Impressionisten Ausstellungen beigetragen hatte, aber mit seiner Kompromisslosigkeit und auch Sturheit für Zwist unter den Malern sorgte, entdeckte nach 1890 die Fotografie für sich. Er wird in der Malerei seinen Themen weitgehend treu bleiben. Mit dem Alter verlor er seine Sehkraft, so dass er ab 1895 nur noch wenig malte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er, vereinsamt und fast blind, in der Obhut einer Nichte.

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Fotografie von Degas - ca. 1895
«Eine Tänzerin passt ihr Bustier an»

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Femme à sa toilette
ca. 1889 - 55 x 58 cm - Pastell und Kohle auf hellcreme Papier
Hermitage, St Petersburg

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Devant le miroir
1889 - 49 x 64 cm - Pastell auf Papier
Hamburger Kunsthalle >

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Avant l'appel du rideau
1892 - 51 x 34 cm - Pastell
Wadsworth Atheneum, Hartford >

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Danseuses, roses et verts
ca. 1890 - 82 x 75 cm - Öl auf Leinwand
Metropolitan Museum of Art, New York >

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Paul Gauguin
1848 - 1903

Paul Gauguin arbeitete 1888 eine Zeitlang mit van Gogh zusammen, mit katastrophalem Ende. Er beschloss nun in der Südsee zu leben und zu arbeiten. Er fuhr 1891 erstmals nach Tahiti, musste, nachdem er krank geworden war, wieder nach Paris im Jahr 1893 zurückkehren. Eine Erbschaft brachte wieder etwas Geld. 1895 reiste er wieder nach Tahiti. Seine Malweise änderte sich nun, wurde sehr flächig und Perspektive, Schattenbildung wurden nicht mehr angewendet. Die Farben wurden leuchtend und erzielten eine dekorative Wirkung. Er wird damit nachfolgende Malergenerationen stark beeinflussen. Wieder wurde er von Krankheit geplagt und stirbt 1903 in tiefer Armut auf auf der Insel Hiva Oa (Französisch-Polynesien).

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Vision après le sermon
1888 - 72 x 91 cm - Öl auf Leinwand
National Gallery of Scotland, Edinburgh >

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Paysage de Bretagne. Le Moulin David
1894 - 73 x 93 cm - Öl auf Leinwand
Musée d'Orsay, Paris >

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Femme de Tahiti
1891 - 69 x 91 cm - Öl auf Leinwand
Musée d'Orsay, Paris
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Ta matete
1892 - 73 x 91 cm - Öl auf Jute
Kunstmuseum Basel >

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Berthe Morisot
1941 - 1895

Berthe Morisot änderte im Jahr nach der achten Ausstellung ihren Malstil. Sie besuchte Belgien und Holland und ihre Malerei verliert ihre duftige impressionistische Leichtheit. Die Formen werden plastischer, ihre Einfühlsamkeit in zarten Farben, voller Licht erhält sie sich. 1892 wurde ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Boussod et Valadon mit großem Erfolg gezeigt. Im gleichen Jahr stirbt ihr Mann Eugène Manet, das nimmt ihr das innere Gleichgewicht. Mit nur 54 Jahren stirbt sie 1895 an den Folgen einer Erkrankung.

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La lecture
1888 - 74 x 92 cm - Öl auf Leinwand
Museum of Fine Arts, St. Petersburg, Florida >

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La coiffure
1894 - 55 x 46 cm - Öl auf Leiwand
Museo Nacional de Bellas Artes, Buenos Aires >

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Lucie au piano
1892 - 65 x 80 cm - Öl auf Leinwand
Privatsammlung

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Camille Pissarro
1830 - 1903

Camille Pissarro wird sich zunächst an der Gruppe "Les Vingts" beteiligen. Ein paar Jahre später wird er den Pointilismus in seiner Malerei wieder ablegen, da er sich dadurch eingeengt fühlte. Er kehrte etwa um 1890 wieder zu einer eher impressionistischen Malerei zurück. Im Jahr 1892 gelang ihm der Durchbruch mit einer großen Ausstellung bei Durand-Ruel. In den folgenden Jahren wird er vermehr Stadtbilder malen (Paris, Rouen u.a.)

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L'Île Lacroix, Rouen (effet de brouillard)
1888 - 47 x 56 cm - Öl auf Leinwand
Philadelphia Museum of Art >

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Gelée blanche - jeune paysanne faisant du feu
1890 - 93 x 93 cm - Öl auf Leinwand
Musée d'Orsay, Paris >

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Place du Théâtre Français, Paris
1898 - 74 x 91 cm - Öl auf Leinwand
Minneapolis Institute of Art >

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Hyde Parc, London
1890 - 54 x 65 cm - Öl auf Leinwand
Tokyo Fuji Art Museum - Tokyo Fuji bijutsukan
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Der Impressionismus, der zur Befreiung der Kunst von der Tyrannei einer missverstandenen Tradition entscheidend beitrug, gehört heute zu den großen künstlerischen Überlieferungen. Wie alle Traditionen wird man ihn zuweilen ablehnen, und ihn dann wieder neu entdecken; man wird zeitweilig nicht mehr auf ihn zurückgreifen, in anderen Perioden seine lebendige Kraft anerkennen. Er wird ebenso bewundert wie bekämpft, niemals aber übersehen werden. Der Impressionismus ist und bleibt eine der wichtigsten Phasen der modernen Kunstgeschichte. (John Rewald)

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